KLIMANEWS

Rammericher Klimateam News

D’Klimateam huet zesummen mat der Gemeng Zieler am Beräich Energie an Klima definéiert. Des sinn an engem Klimaschutz-Leitbild festgehal ginn:

 

Klimaschutz - Leitbild der Gemeinde Rambrouch

 

Die Gemeinde Rambrouch setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung ein, die nachfolgenden Generationen den größtmöglichen Freiraum geben soll, ihr Lebensumfeld selbstbestimmt zu gestalten.

Unser Ziel ist den Energie- und Ressourcenverbrauch zu verringern, das Potenzial erneuerbarer Energien bestmöglich zu nutzen und eine nachhaltigere Lebensweise bei den Einwohnern zu unterstützen. Dies wird es ermöglichen dem Klimawandel entgegenzuwirken, weniger abhängig von externen Energielieferanten zu werden und mehr Lebensqualität in der Gemeinde zu erreichen.

Dieses Leitbild soll die wichtigsten Ziele der kommunalen Energie- und Klimaschutzpolitik zusammenfassen. Es dient dem Gemeinde- und Schöffenrat als Leitfaden für zukünftiges Handeln und Planen.

Zusammen mit dem Klimateam, informiert und kommuniziert die Gemeinde regelmäßig mit ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie mit allen ansässigen Betrieben, Vereinen und Schulen über die geplanten Aktivitäten und Ziele.

Die Gemeinde definiert für die folgenden sechs Handlungsfelder qualitative und quantitative Ziele:

 

 

1. Entwicklungsplanung und Raumordnung

 

Die Gemeinde Rambrouch nutzt im Rahmen der Gemeindeentwicklungsplanung (PAG) die Möglichkeiten, günstige Voraussetzungen für energieeffiziente Siedlungskonzepte zu schaffen.

 

In der Raumplanung werden energetische und klimaschutzrelevante Aspekte stets berücksichtigt. Bei der Entwicklung von Neubaugebieten und kommunalen Projekten wird stets die kantonale Checkliste benutzt um maximal den Spielraum in Bezug auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und das Potenzial  erneuerbarer Energien zu nutzen. In allen neuen Bauvornehmen wird auf die Bereitstellung und Umsetzung von Korridoren für sanfte Mobilität geachtet.

Die Gemeinde wird mit dem Klimateam regelmäßig eine Energiebilanz erstellen und über ein Energiekonzept, die Potenziale erneuerbarer Energien und die Einsparmöglichkeiten bestimmen.

 

 

2.  Kommunales Energiemanagement

 

Qualitative Ziele bis 2020:

Die Gemeinde wird weiterhin eine vollständige energetische Buchhaltung führen, welche eine präzise und regelmäßige Auswertung der Energie – und Wasserverbräuche ermöglicht. Dank einer optimierten

 

Regelungstechnik will die Gemeinde die vorhandenen Energieeinsparpotenziale in den kommenden Jahren ausschöpfen.

Die Gemeinde wird die Heizölheizung des größten kommunalen Verbrauchers (Schul—und Sportkomplex) durch eine Holzhackschnitzelanlage ersetzen und das lokale Holzpotenzial bestens ausschöpfen. Hierdurch werden die CO2-Emissionen drastisch reduziert.

Die Gemeinde will alle alten Heizungspumpen ersetzen und somit Strom einsparen. Die Innenbeleuchtung kommunaler Gebäude soll kontinuierlich auf LED umgerüstet werden. Die Möglichkeiten der Wasserverbrauchsreduzierung und -Optimierung sollen so weit wie möglich ausgenutzt werden.

Die Verbräuche werden in regelmäßigen Abständen den Gebäudenutzern mitgeteilt. Das Klimateam wird dem Gemeinderat einen Sanierungsplan der kommunalen Gebäude vorstellen.

Neue kommunale Gebäude werden konsequent in Niedrig- oder Passivhaus-Standard errichtet. Bei bestehenden Gebäuden besteht die Bestrebung die Wärmeschutzhülle und die Gesamt-Energieeffizienz systematisch durch Sanierungsmaßnahmen (Dämmung, neue Fenster, effiziente Heizungen,…) zu verbessern.

Die Gemeinde wird über die nächsten Jahre die gesamte kommunale Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie umrüsten. Da die vier Fußballfeldbeleuchtungen einen hohen Stromverbrauch aufzeigen, will die Gemeinde diese, je nach technischen Möglichkeiten, auch auf LED umrüsten.

Quantitative Ziele bis 2020:

  • Wärmeverbrauch kommunale Gebäude
    • 60% Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch der kommunalen Gebäude (2014: 5% - aktuell nur Biogas). Dieser soll mit der neuen Holzhackschnitzelanlage im Schul- und Sportkomplex, welcher bei weitem der größte Verbraucher ist, in Koetschette erreicht werden.  

    • 15% Senkung des spezifischen Wärmeverbrauchs (kWh/m2*a) im Vergleich zu 2014 (von 205 kWh/m2 *a auf ca. 175 kWh/m2 ). Dies soll mit einer verbesserten Regelung der Heizungen sowie mit Sanierungsmaßnahmen erreicht werden.

 

  • Stromverbrauch kommunale Gebäude
    • 5% Senkung des spezifischen Stromverbrauchs (kWh/m2*a) im Vergleich zu 2014 (von 38 kWh/m2 *a auf ca. 36 kWh/m2). Dies soll hauptsächlich mit dem Austausch aller alten Heizungspumpen erreicht werden.
  • Stromverbrauch der kommunalen Straßenbeleuchtung
    • 5% Senkung der gesamten Leistung (W) im Vergleich zu 2014 (von 191.621 W auf 182.041 W). Dies soll mit der systematischen Umrüstung auf LED erreicht werden.
  • CO2-Emissionen der kommunalen Gebäude
    • 50% CO2 Einsparungen im Vergleich zu 2014 (von 1017 t/a auf 500 t/a). Dies wird mit dem Austausch der Heizölheizung im Schul- und Sportkomplex auf eine Holzhackschnitzelanlage erfolgen, sowie mit einer Reduktion des Wärmeverbrauchs dank besserer Regelungen.

  • Wasserverbrauch der kommunalen Gebäude
    • Der Wasserverbrauch der kommunalen Gebäude soll im Vergleich zu 2014 nicht steigen.

3. Versorgung und Entsorgung

 

Qualitative Ziele bis 2020:

Erneuerbare Energien:

Die Gemeinde fördert den Ausbau erneuerbarer Energieträger im Gemeindegebiet:

  • Holz: die Gemeinde will das lokale Holzpotenzial der kommunalen aber auch der privaten Wälder nutzen.

  • Solar: die Sonnenenergie soll für die Produktion von Strom (Photovoltaik) und die Produktion von Wärme (thermische Solaranlagen) ausgenutzt werden. Aus diesem Grund, fördert die Gemeinde letztere mit finanziellen Beihilfen. Die Gemeinde will kommunale Dachflächen für die Installation von größeren Photovoltaik-Anlagen nutzen (in Eigenregie oder Bürgersolaranlagen). 

  • Wind: ein Windkataster wird auf kantonaler Ebene erstellt.

     

     

    Energieeinsparung:

    Um den Energieverbrauch der Haushalte zu verringern, plant die Gemeinde mit dem Klimateam eine Kampagne für den Austausch der Heizungspumpen. Weiterhin arbeitet die Gemeinde mit dem EnergieAtelier zusammen welches Energieberatung anbietet.

     

    Abfall:

    Die Gemeinde versucht die Bürger zum Thema Abfall zu sensibilisieren und Maßnahmen zur Vermeidung von Abfall entlang der Straßen zu nehmen. 

     

    Wasser:

    Die Gemeinde will mit dem Klimateam Informationen zum wassersparenden Verbrauch an die Haushalte verteilen. Zusätzlich plant die Gemeinde den durchschnittlichen sowie den vorjährigen Wasserverbrauch auf der Wasserrechnung anzugeben.

     

    Quantitative Ziele bis 2020:

  • Anteil erneuerbarer Strom am gesamten Verbrauch auf Gemeindegebiet (2013: 28%, 2014: 33%):  32%

 

  • Anteil erneuerbarer Wärme am gesamten Verbrauch auf Gemeindegebiet (2014: 21%):
    • 32% - Dieses Ziel soll primär durch die Erweiterung des Nahwärmenetzes der Biogasanlage, durch den Austausch der Heizölheizung im Schul- und Sportkomplex, sowie durch die neuen Haushalte welche alle mit erneuerbaren Energien heizen müssen erreicht werden.
  • Der pro-Kopf-Wasserverbrauch soll bis 2020 im Vergleich zu 2014 nicht steigen (2014: 106 l/j)
  • Energie-Einsparungen bei den Haushalten
    • 5% im Wärmeverbrauch (durch bessere Dämmung und Regelung)
    • 5% im Stromverbrauch (durch Austausch der Heizungspumpen & energieeffizientere Haushaltsgeräte)

Wenn bis präzise Daten zur Müllproduktion vorliegen, will die Gemeinde sich auch in diesem Gebiet klare Zielsetzungen geben.

 

4. Mobilität

 

Qualitative Ziele bis 2020:

Die Gemeinde setzt systematisch auf Verkehrsvermeidung, eine Förderung des nicht-motorisierten Verkehrs und des öffentlichen Verkehrs.

In allen Neubaugebieten (PAP) werden nach Möglichkeit 30er Zonen eingeführt und die sanfte Mobilität wird bestmöglich mitberücksichtigt. Ein Masterplan soll die Umsetzung von 30er Zonen auf bestehenden kommunalen Straßen analysieren und definieren.

Die Gemeinde bemüht sich das nationale Radwegnetz auszuweiten und abzusichern. Die regionalen Radwege, welche im Konzept „Mam Velo am Westen“ definiert worden sind, werden ausgeschildert und abgesichert.  Um zu verhindern dass PKW auf das nationale Radwegnetz fahren, werden Absperrungen bei Einfahrten installiert.

Die Gemeinde will zusammen mit der Straßenverwaltung nach Möglichkeiten von Verkehrsberuhigungs-Maßnahmen auf vielbefahrenen nationalen Straßen suchen und diese umsetzen, mit dem Ziel die Unfälle zu reduzieren.

Schulweg-Aktionen mit der Schule / Maison Relais sind vorgesehen (Anfertigung von Schildern, Sensibilisierung der sanften Mobilität,…). Die Gemeinde bemüht sich weiterhin das Fußwegnetz auszubessern und abzusichern.  Hierzu gehört auch die Sicherstellung der Barrierefreiheit, besonders bei Querungen.

In der Gemeindeverwaltung wird auf ein intelligentes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten gesetzt und der kommunale Fuhrpark soll auf klimaschonende Weise betrieben werden. Die Verwaltung wird regelmäßig eine Spritverbrauch-Buchhaltung der kommunalen Fahrzeuge machen.  Elektromodelle werden bei neuen kommunalen Einkäufen mitberücksichtigt.

Im kantonalen Mobilitätskonzept werden Maßnahmen ausgearbeitet um den öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten und ihn konkurrenzfähig gegenüber dem motorisierten Individualverkehr zu machen. Die Gemeinde beteiligt sich des Weiteren beim Aufbau einer regionalen Mobilitätszentrale.

 

Quantitative Ziele bis 2020:

  • Ausbau von 9 Kilometer nationalem Radweg
  • 6 neu installierte Geschwindigkeitsmesser
  • 15 neue Radabstellanlagen
  • 1 Elektro-Auto für die Gemeindeverwaltung
  • 1 Elektro-Rad für die Gemeindeverwaltung

 

5. Interne Organisation

 

Qualitative Ziele bis 2020:

Bei allen Verwaltungsabläufen ist ein energieeffizienter und ressourcenschonender Umgang Handlungsgebot für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bei der Beschaffung wird konsequent auf Energie- und Umweltaspekte geachtet und die Gemeinde setzt die erstellten Beschaffungsrichtlinien konsequent um. Die Gemeinde wird sich für mehr Biodiversität auf kommunalen Grünflächen einsetzen und auf den Gebrauch von Pestiziden verzichten.

Die Weiterbildung der kommunalen Mitarbeiter im Energie-und Klimaschutzbereich soll weiterhin eine Priorität bleiben.

Das Klimateam wird in jeder Gemeindezeitung über geplante und umgesetzte Klimaschutz-Aktivitäten berichten.

 

Folgende Kriterien werden bei kommunalen Beschaffungen befolgt:

  • Büro-Elektro-Geräte:

 

  • Andere Elektro-Geräter: A+++      
  • Beleuchtung: LED
  • Möbel: FSC zertifiziert, kein Tropenholz
  • Papier: FSC zertifiziert
  • Putzmittel:
  • Lebensmittel: regionale & saisonale Produkte, Fairtrade

 

Quantitative Ziele bis 2020:

  • Mind. 4 Versammlungen pro Jahr des Klimateams
  • 100 Weiterbildungsstunden der Angestellten des technischen Dienst im Bereich Energie, Klimaschutz
  • Alle Klimapakt-Subsidien werden für klimarelevante Aktivitäten ausgegeben

 

 

6.  Kommunikation

 

Qualitative Ziele bis 2020:

Das Erreichen der hier formulierten Zielsetzungen ist nur möglich durch den Einsatz jedes Einzelnen. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden die geplanten Maßnahmen und die bereits erreichten Ziele einem möglichst breiten Personenkreis publik gemacht.

Die Gemeinde will weiterhin verstärkt mit Kommissionen, Schulen, lokalen Vereinen und dem EnergieAtelier im Bereich nachhaltiger Entwicklung zusammenarbeiten. 

Die Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden des Kantons wird im Rahmen des Klimapakts verstärkt durch die regionalen Klimateam-Versammlungen.

 

Alle kommunalen Wälder werden FSC zertifiziert.

Quantitative Ziele bis 2020:

  • Mind. 2 Seiten des Klimateam in jeder Gemeindezeitung
  • 50 Beratungen des EnergieAteliers an die Bürger der Gemeinde Rambrouch
  • 100% FSC zertifizierte Wälder

                           

Kontakt: Klimateam Rambrouch: klimateam@rambrouch.lu

 
Energie et Environnement

 
Conseil en énergie - EnergieAtelier

CONSEIL EN ENERGIE - EnergieAtelier

L’EnergieAtelier du Canton de Redange, dont la Commune de Rambrouch fait partie, offre à tous ses habitants un conseil en énergie gratuit. Les conseillers en énergie du EnergieAtelier vous conseillent de façon neutre et compétente dans les domaines suivants :

  • Subventions étatiques et aides communales

  • Comment économiser de l’énergie dans votre maison ?

  • Comment chauffer ma maison économiquement et écologiquement ?

  • Construction durable et rénovation

  • Énergie renouvelables

  • Récupération des eaux de pluie

Appelez l’EnergieAtelier pour un conseil en énergie gratuit :

26 62 08 01

 
Primes - Komm Spuer mat

Primes – Komm Spuer Mat

Votre commune participe à la campagne « Komm Spuer Mat » et accorde des primes de 100€ aux habitants de la commune pour des appareils électroménager A+++.

Téléchargez ici le formulaire

 
Klimapakt

KLIMAPAKT

Allgemeines

Der Klimapakt ist ein Abkommen in Form von einem Gesetz zwischen dem Staat und den Gemeinden. Ziel dieses Pakts ist es die Gemeinden technisch und finanziell zu unterstützen damit sie ihren Energieverbrauch und ihre Treibhausgasemissionen verringern.

Der Klimapakt trat am 1. Januar 2013 in Kraft und läuft Ende 2020 aus.

 

Die 10 Gemeinden des Kanton Redingen haben sich zusammengetan um den Klimapakt gemeinsam zu unterschreiben und umzusetzen.

 

Am 14. Oktober 2013 unterschrieben die 10 Bürgermeister diese Konvention mit dem Minister für Nachhaltige Entwicklung. Somit verpflichten sich die Gemeinden eine nachhaltige Politik umzusetzen und dadurch Energie einzusparen.

 

 

 

 

Der Klimapakt baut auf dem europäischen Programm European Energy Award (eea) auf, welches seit Jahren von vielen kleinen und großen Gemeinden in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien benutzt wird.

In Luxemburg haben bereits über 90 Gemeinden diesen Pakt unterschrieben.

 

In diesem Programm wird die aktuelle Situation der Gemeinde in punkto Energie und Klima erfasst und auf ihre Stärken und Schwächen untersucht. Ein Aktionsplan mit Verbesserungsmöglichkeiten wird ausgearbeitet welcher die Gemeinden zu einer nachhaltigen Energie-, Verkehr-, Klima- und Umweltpolitik führt. Das Hauptinstrument dieses Programms ist der Maßnahmen-Katalog welcher 79 Maßnahmen in 6 Kategorien begreift (Entwicklungsplanung und Raumordnung, kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation, Kommunikation und Kooperation).

 

Die vorgenommenen Energie- und Klimaschutzaktivitäten werden regelmäßig von externen Auditoren überprüft und bewertet. Je nach Grad der Umsetzung erhält die Gemeinde eine finanzielle Unterstützung.



Nutzen

Gemeinden verfügen über zahlreiche Möglichkeiten den Verbrauch von Strom und Wärme in ihren Gebäuden zu beeinflussen und so Energie möglichst rationell einzusetzen. Energieeffiziente Geräte führen bereits zu starken Energie- und Kosteneinsparungen. Ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Faktor beim Energieverbrauch ist der Umgang mit der Energie: Nutzerverhalten kann den Verbrauch um bis zu 20%-30% beeinflussen.

 

Die öffentlichen Verwaltungen sind der größte Arbeitsgeber in Luxemburg und sind daher von großer Bedeutung in Sachen Energiesparen. Sie spielen eine wichtige Vorbildsfunktion und können zur Sensibilisierung der ganzen Bevölkerung beitragen.

 

Durch den Klimapakt, erhalten der Energieverbrauch und der Klimaschutz eine sehr zentrale Stellung in der Gemeindepolitik. Alle Entschlüsse ob in der Land- oder Verkehrsplanung, in der Beschaffungs- oder Versorgungspolitik, werden mit nachhaltigen Kriterien abgewogen. Folgende Vorteile wird der Klimapakt den Gemeinden bringen:

   

 

Sparpotenzial: Durch eine nachhaltige und energieeffiziente Politik spart die Gemeinde viel Energie und somit viel Geld.    

  • Lokale Wertschöpfung: Durch den Ausbau erneuerbarer Energien (Holzhackschnitzelanlagen, Pellets, Biogas, Windkraft, Photovoltaik) reduziert die Gemeinde ihre Abhängigkeit von den konventionellen Energieversorgern im Ausland (Heizöl, Erdöl, importierter Strom). Die Ausgaben für Energie bleiben zu einem großen Teil in der Region und fließen nicht in die Ölstaaten ab.
  • Lokale Beschäftigung: Sanierungen von Häusern und Gebäuden, Installation, Wartung und Betrieb erneuerbarer Energie Anlagen bedeuten häufig Aufträge für lokale Betriebe wie z.B. Handwerker.
  • Erhalt unserer Umwelt: Das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung ist es, endliche Ressourcen zu erhalten, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu befriedigen und zukünftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.

 

Mitmachen im Klimateam

 

Das Klimateam spielt bei der Umsetzung des Klimapakts eine entscheidende Rolle. Es handelt sich um eine fachübergreifende  Arbeitsgruppe, die ähnlich wie eine Kommission funktioniert und deren Aufgabe darin besteht in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverantwortlichen und einem Klimaberater Maßnahmen vorzuschlagen, durchzuführen und zu bewerten mit dem Ziel den „Klimafußabdruck“ der Gemeinde zu reduzieren.

Neben dem technischen Standpunkt ist es sehr wichtig auch soziale, kulturelle, ökonomische und pädagogische Blinkwinkel auf einem Tisch zu vereinen um ganzheitliche Entscheidungen zu treffen.

Wenn Sie sich für Energie- und Klimafragen interessieren und wenn Sie sich aktiv im Kampf gegen den Klimawandel beteiligen möchten, unabhängig von ihrer Ausbildung, schicken Sie uns ihre Kandidatur an die Adresse caroline.schmit@reidener-kanton.lu

 

Berechnen Sie Ihren CO2 Fußabdruck

Der Pro-Kopf CO2 Ausstoß eines Luxemburgers ist mit der höchste der Welt! Der Luxemburger Durchschnitt liegt bei 23 Tonnen CO2 pro Person pro Jahr.

Im Vergleich dazu ist der europäische Durchschnitt 10 Tonnen CO2 pro Person pro Jahr.

 

Rechnen Sie auch Ihren persönlichen CO2-Fussabdruck: http://wwf.klimaktiv-co2-rechner.de/de_DE/popup/






Für mehr Infos über Klimaschutz im Kanton Redingen, schauen Sie sich die Webseite des Klimapaktes des Kanton Redingen an: www.krk.lu

© Administration Communale de Rambrouch